{"id":9995,"date":"2026-07-31T10:42:13","date_gmt":"2026-07-31T08:42:13","guid":{"rendered":"https:\/\/medjugorje.store\/product\/gib-mir-dein-verwundetes-herz-p-slavko-barbaric-es\/"},"modified":"2026-07-31T10:42:13","modified_gmt":"2026-07-31T08:42:13","slug":"gib-mir-dein-verwundetes-herz-p-slavko-barbaric-es","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/medjugorje.store\/es\/product\/gib-mir-dein-verwundetes-herz-p-slavko-barbaric-es\/","title":{"rendered":"Gib mir dein verwundetes Herz \/ P. Slavko Barbari\u0107"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zum Autor<\/strong><\/p>\n<p>Pater Slavko Barbari\u0107, OFM, 1946\u00a0in der N\u00e4he von Medjugorje geboren, wurde 1971\u00a0zum Priester geweiht. Er studierte Philosophie und Theologie in Sarajevo und Schwaz und erlangte 1973\u00a0einen Magister in Graz, \u00d6sterreich. 1982\u00a0promovierte er in Pastoraltheologie in Freiburg, Deutschland.<\/p>\n<p>Im Januar 1982 begann Pater Slavko mit den Pilgern in Medjugorje zu arbeiten, wo er zahlreiche Exerzitien leitete. Weltweit hielt er Vortr\u00e4ge \u00fcber die Ereignisse von Medjugorje. \u00dcber die Ereignisse von Medjugorje schrieb er viele Beitr\u00e4ge f\u00fcr verschiedene Publikationen. Er ist Autor mehrerer B\u00fccher \u00fcber die Spiritualit\u00e4t von Medjugorje, die in \u00fcber 20\u00a0Sprachen \u00fcbersetzt wurden.<\/p>\n<p>Pater Slavko starb am 24.\u00a0November 2000, um 15.30\u00a0Uhr auf dem Kreuzberg in Medjugorje, nachdem er mit Pfarreimitgliedern und Pilgern den Kreuzweg gebetet hatte.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Zum Buch\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr einen \u00fcberzeugten Christen geh\u00f6rt die Beichte zu den wichtigsten und zentralsten Punkten in seinem Leben, denn christliches Leben ist undenkbar ohne die Gnade der Vers\u00f6hnung mit Gott und mit den Menschen. Diese Vers\u00f6hnung kann weder durch Abmachungen noch durch gegenseitige Zugest\u00e4ndnisse erreicht werden, wie es in der Politik \u00fcblich ist, sondern sie wird nur durch eine umfangreiche Wandlung des Herzens erm\u00f6glicht, wie es durch eine reuevolle sakramentale Beichte in ganzer F\u00fclle geschieht.<\/p>\n<p>Wir bef\u00fcrchten aber, dass die Christen die Beichte nicht immer im Geiste des Evangeliums verstehen. H\u00e4ufig wird sie viel zu oberfl\u00e4chlich wahrgenommen oder falsch verstanden. Nicht selten wird dieses Sakrament, wie ein qualvolles Gerichtsverfahren erlebt, das irgendwie \u00fcberstanden werden muss. Wenn in christlichen Kreisen \u00fcber die Beichte gesprochen wird, merkt man, dass sie h\u00e4ufig auf das Aufz\u00e4hlen der S\u00fcnden, das Warten auf die Bu\u00dfe und den Ablass reduziert wird. Diejenigen, die glauben, dass sie keine S\u00fcnder, ja sogar fehlerlos sind, heben gerne selbstgef\u00e4llig hervor, dass sie niemanden ermordet, nichts gestohlen und nichts in Brand gesetzt haben. Sie meinen, dies sei alles, was man beichten m\u00fcsse. Selten findet man Personen, die sich bewusst sind, dass auch die S\u00fcnden der Unterlassung zu beichten sind.<\/p>\n<p>Die Beichte ist vor allem eine Begegnung des s\u00fcndhaften Menschen mit dem barmherzigen Gott, die R\u00fcckkehr des verlorenen Sohnes in das Haus des guten Vaters.<\/p>\n<p>Der Gegenstand der Beichte ist nicht nur die begangene S\u00fcnde, sondern auch die unterlassene gute Tat, vor allem die unterlassene Liebe Gott und dem N\u00e4chsten gegen\u00fcber. Denn die Liebe ist das gr\u00f6\u00dfte Gebot, und die unterlassene Liebe ist die gr\u00f6\u00dfte S\u00fcnde gegen das Gesetz. Dieses Gesetz ist f\u00fcr den Christen das Evangelium Jesu. Wer niemals gegen das Gebot der Liebe verst\u00f6\u00dft, ist wirklich ein s\u00fcndloser Mensch, aber solche Menschen gibt es nicht. Derjenige, der nichts B\u00f6ses getan hat, ist dennoch nicht s\u00fcndlos, wenn er das Gebot der Liebe nicht vollkommen erf\u00fcllt hat. Wir alle sind S\u00fcnder, uns alle hat die S\u00fcnde verletzt, und der Verletzte braucht Medizin und \u00e4rztliche Behandlung.<\/p>\n<p>Der Kranke braucht die Heilung, und das geschieht in der Beichte. Sie ist wie eine Klinik, wie ein Sanatorium. Sie heilt unser verletztes Herz. Sie pflegt unser erkranktes Wesen. Der Arzt und Heiland ist unser Herr und Gott selbst, und sein Mittelsmann ist der Priester. Wenn die Beichte so begriffen wird, wie sie begriffen werden sollte, dann werden christliche Beichten gr\u00fcndlicher und heilsamer sein, als es so oft der Fall ist.<\/p>\n<p>Dieses kleine Buch wird euch helfen, euch f\u00fcr die Blume eures eigenen Herzens zu begeistern und f\u00fcr die Fr\u00fcchte, die diese bl\u00fchenden Herzen hervorbringen: Liebe, G\u00fcte, Vergebung, Barmherzigkeit, Friede, Wohlwollen, St\u00e4rke und Weisheit. Es m\u00f6chte euch helfen, euch f\u00fcr die Arbeit auf dem Feld euer Herzen zu begeistern, weil es sich wirklich lohnt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Worte des Autors<\/strong><\/p>\n<p>Ich bin \u00fcberzeugt davon, dass sich jeder von uns schon einmal die Frage gestellt hat: Warum gibt es die S\u00fcnde? Eine Frage, die ihn gequ\u00e4lt hat oder noch immer qu\u00e4lt. Warum ist etwas verboten, warum wird etwas S\u00fcnde genannt? Ebenso bin ich \u00fcberzeugt, dass kaum einem von uns die folgende Frage erspart wurde: Vielleicht wurde die S\u00fcnde nur erfunden, um uns Furcht einzujagen, um uns kontrollieren und manipulieren zu k\u00f6nnen? Haben wir nicht irgendwo in der Tiefe unserer Seele den Verdacht gesp\u00fcrt, dass unsere Eltern, die Kirche oder sonst jemand die S\u00fcnde nur erfunden haben, um uns ihren eigenen Willen aufzuzwingen?<\/p>\n<p>Vielleicht wird es klarer, wenn ich euch eine Erfahrung berichte, die ich selbst gemacht habe. Schon im Priesterseminar qu\u00e4lte mich die Frage, warum etwas als S\u00fcnde eingestuft wird. Ich habe es nie gewagt, diese Frage laut zu stellen, da ich bef\u00fcrchtete, dass man mich f\u00fcr dumm oder sogar gottlos halten w\u00fcrde. Doch diese Frage begleitete und qu\u00e4lte mich wie ein dunkler Schatten durch die ganzen Jahre meiner Ausbildung. Als ich zum Priester geweiht wurde, habe ich zwar versucht, die heilige Beichte ernst zu nehmen, aber die Frage wurde immer pr\u00e4gnanter. Nachdem ich in der Beichte viele verschiedene Erfahrungen geh\u00f6rt hatte, sp\u00fcrte ich tief in meiner Seele, dass viele Menschen nicht begreifen, worin die S\u00fcnde eigentlich besteht. Sie gehen aus Routine zur Beichte und man kann nie genau wissen, ob jemand ehrliche Reue empfindet oder nicht.<\/p>\n<p>Als junger Priester kam ich in eine tiefe Krise. Ich fragte mich, warum man eigentlich beichten soll. Vom Altar verk\u00fcnden wir die Frohe Botschaft, wir sprechen \u00fcber die S\u00fcnde und laden die Gl\u00e4ubigen ein, mit den s\u00fcndhaften Gewohnheiten aufzuh\u00f6ren. Aber in der Beichte oder in einer Predigt habe ich sehr selten geh\u00f6rt, dass dabei jemand auf die Worte Christi verwies, dass man aufh\u00f6ren m\u00fcsse zu s\u00fcndigen. Tief in meiner Seele fragte ich mich, warum wir \u00fcberhaupt predigen und warum wir Beichte h\u00f6ren. Ich hoffte von Beichte zu Beichte wenigstens einen Unterschied zu sehen! Da ich aber keinen Unterschied sah oder fand, wurde meine Frage immer bohrender und schmerzhafter.<\/p>\n<p>Jetzt habe ich erkannt, dass im Leben vieler Priester genau an diesem Punkt wahre Trag\u00f6dien entstehen: sie entdecken den Sinn ihrer Berufung, insbesondere den Sinn des Dienstes der Vers\u00f6hnung nicht. Ich habe auch verstanden, dass viele Christen \u2013 insbesondere junge Leute \u2013 Schwierigkeiten mit der Beichte haben, weil sie sich fragen: Muss ich denn immer wieder dasselbe erz\u00e4hlen? Und warum muss ich das einem Priester sagen? Aus diesem Grund kommt es so oft vor, dass viele Menschen nur nebens\u00e4chliche und unwichtige Dinge erw\u00e4hnen und die wichtigen verbergen oder verschweigen. Das passiert sicherlich jedem jungen Menschen, insbesondere in der Pubert\u00e4t. Viele h\u00f6ren dann ganz auf zur Beichte zu gehen. Den Priestern f\u00e4llt dann auf, dass diejenigen, die wirklich beichten sollten, nicht kommen, und diejenigen, die kommen, es gleichg\u00fcltig und oberfl\u00e4chlich tun.<\/p>\n<p>Ich erinnere mich an eine Frau, die um ein Gespr\u00e4ch \u00fcber die Beichte bat. Sie betonte und hob immer wieder hervor, dass sie nicht beichten wolle. Ihre ersten Worte waren: \u201eWarum sollte ich bei einem Priester beichten, der nur ein Mensch ist wie ich? Ich beichte direkt bei Gott!\u201c Ich blieb f\u00fcr einen Augenblick ganz still. Ich f\u00fchlte mich in die Zange genommen, denn das war auch meine Frage. Ich wusste zuerst nicht, was ich antworten sollte, bis ich sagte: \u201eIch habe dasselbe Problem mit der Beichte. Warum muss man bei einem Priester beichten, der nur ein Mensch ist? Bestimmt nicht um die Neugierde des Priesters zu befriedigen! Ich bin \u00fcberzeugt davon, dass kein Mensch einem Priester etwas wirklich Neues sagen kann. Der Priester kennt alle S\u00fcnden und alle menschlichen Verfehlungen. Ihr Problem ist auch mein Problem!\u201c<\/p>\n<p>Dann blieb sie f\u00fcr einen Augenblick ganz still, und pl\u00f6tzlich hatten wir einander verstanden: Da muss es noch etwas anderes geben! Es geht um etwas viel Tieferes! Es geht um die Begegnung zwischen dem Verwundeten und dem Arzt; zwischen dem S\u00fcnder und dem Heiligen; zwischen dem Trauernden und dem Tr\u00f6ster; zwischen dem Gedem\u00fctigten und dem, der die Dem\u00fctigen aufrichtet; zwischen dem Hungrigen und dem, der die Hungrigen s\u00e4ttigt; zwischen dem Verlorenen und dem, der 99 Schafe verl\u00e4sst, um das eine Verlorene zu suchen; zwischen dem, der sich in der Finsternis befindet, und dem, der gesagt hat: \u201eIch bin das Licht\u201c; zwischen dem, der umherirrt, und dem, der gesagt hat: \u201eIch bin der Weg\u201c; zwischen dem, der tot ist, und dem, der gesagt hat: \u201eIch bin das Leben\u201c; zwischen dem, der einsam ist, und dem, der bei den Menschenkindern sein m\u00f6chte. Wir haben lange miteinander gesprochen, und dieses Gespr\u00e4ch heilte unser Verst\u00e4ndnis der Beichte.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Themen<\/strong><\/p>\n<p>Die entscheidende Frage<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte S\u00fcnde<\/p>\n<p>Arbeitet an euren Herzen<\/p>\n<p>Wer setzt die Ma\u00dfst\u00e4be?<\/p>\n<p>Wozu beichten?<\/p>\n<p>Vorbereitung auf die Beichte<\/p>\n<p>Reue<\/p>\n<p>Busse<\/p>\n<p>Vom Wirken Satans<\/p>\n<p>Gewissenserforschung<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Verlag: ICMM<\/p>\n<p>Autor: P. Slavko Barbari\u0107<\/p>\n<p>Sprache: Deutsch<\/p>\n<p>Originalsprache: Kroatisch<\/p>\n<p>\u00dcbersetzung \/ Lektorat: Lidija Paris \/ H. A. Schulz<\/p>\n<p>Herausgegeben in 2019<\/p>\n<p>Format: 195 x 120<\/p>\n<p>Umfang: 120 Seiten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Autor Pater Slavko Barbari\u0107, OFM, 1946\u00a0in der N\u00e4he von Medjugorje geboren, wurde 1971\u00a0zum Priester geweiht. 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